Epilepsie-Schulungsprogramme richten sich an Menschen mit einer Epilepsie und deren Angehörige, aber ebenso auch an sonstige Interessierte – beispielsweise an Vertreter von Berufsgruppen, die mit epilepsiekranken Menschen arbeiten.
Das Wohlbefinden, die allgemeine Gesundheit und die Lebensfreude von Menschen mit Epilepsie hängen vor allem vom Therapieerfolg ab. Neben ärztlicher Fachkompetenz ist es entscheidend, die Betroffenen und oft auch ihre Angehörigen aktiv in den Behandlungsprozess einzubeziehen. Daher sollten die Schulungen ein fester Bestandteil jeder Epilepsietherapie sein.
Gemeinsam mit dafür ausgebildeten und zertifizierten Trainer/innen erarbeiten die Teilnehmer Themen, die den Alltag von Menschen mit Epilepsie bestimmen. Die Schulungsprogramme stellen diese Themen klar verständlich dar. Menschen, die von Epilepsie betroffen sind, erlangen so umfangreiches Wissen und viel Sicherheit im Alltag.
Es geht gleichermaßen um:
- Informationsvermittlung
- Bearbeiten von Gefühlsreaktionen
- Besprechen konkreter Alltagssituationen
Folgende Schulungsprogramme werden im Sächsischen Epilepsiezentrum angeboten:
Modulares Schulungsprogramm Epilepsie (MOSES)
für Interessierte ab ca. 16 Jahre
- Durchführung in Gruppen von 7-10 Personen
- Teilnahme während des stationären Aufenthaltes ist Bestandteil der Therapie
- für nicht-stationäre Patienten, deren Angehörige und andere Interessierte bietet die Epilepsieberatungsstelle in Dresden zweimal jährlich MOSES-Schulungen an

