Epilepsie-Schulungsprogramme

Epilepsie-Schulungsprogramme richten sich an Menschen mit einer Epilepsie und deren Angehörige, aber ebenso auch an sonstige Interessierte – beispielsweise an Vertreter von Berufsgruppen, die mit epilepsiekranken Menschen arbeiten.

Das Wohlbefinden, die allgemeine Gesundheit und die Lebensfreude von Menschen mit Epilepsie hängen vor allem vom Therapieerfolg ab. Neben ärztlicher Fachkompetenz ist es entscheidend, die Betroffenen und oft auch ihre Angehörigen aktiv in den Behandlungsprozess einzubeziehen. Daher sollten die Schulungen ein fester Bestandteil jeder Epilepsietherapie sein.

Gemeinsam mit dafür ausgebildeten und zertifizierten Trainer/innen erarbeiten die Teilnehmer Themen, die den Alltag von Menschen mit Epilepsie bestimmen. Die Schulungsprogramme stellen diese Themen klar verständlich dar. Menschen, die von Epilepsie betroffen sind, erlangen so umfangreiches Wissen und viel Sicherheit im Alltag.

Es geht gleichermaßen um:

  • Informationsvermittlung
  • Bearbeiten von Gefühlsreaktionen
  • Besprechen konkreter Alltagssituationen

Folgende Schulungsprogramme werden vom Sächsischen Epilepsiezentrum angeboten:


Modulares Schulungsprogramm Epilepsie (MOSES)

für Interessierte ab ca. 16 Jahre

  • Durchführung in Gruppen von 7-10 Personen
  • für nicht-stationäre Patienten, deren Angehörige und andere Interessierte bietet die Epilepsieberatungsstelle in Dresden zweimal jährlich MOSES-Schulungen an
  • für stationäre Patienten wird eine Epilepsie-Basisschulung angeboten. Diese ist Bestandteil der Therapie.

Moses-TrainerInnen

Maria Lippold
Mario Beßert
Elisabeth Burkhardt
Gunnar Espig

 

 

Modulares Schulungsprogramm für Familien (Famoses)

Für wen geeignet?
Kinder mit Epilepsie im Alter von ca. 8-12 Jahren und ihre Eltern

Ablauf:
Die Mädchen und Jungen lernen spielerisch – sie erwartet ein Abenteuer auf See. Sie starten als "Matrosen" und erwerben das "Kapitänspatent", um so "Experten" ihrer Erkrankung zu werden.

Das Elternprogramm findet parallel dazu statt.

Famoses-Trainerinnen

Ulrike Kieliba
Karola Fritzsche
Sandra Kirchner

 

Psychoedukatives Programm Epilepsie (PEPE)

für Menschen mit Epilepsie und zusätzlicher Lern- oder geistiger Behinderung und ihre Angehörigen und/oder Freunde

Voraussetzung für die Teilnahme:

  • Sie können sich durch Worte verständigen.
  • Sie halten eine ca. zweistündige Lerneinheit durch.

PEPE ist ein Angebot der Erwachsenenbildung. Es wird vom Sächsischen Epilepsiezentrum Kleinwachau und der Epilepsieberatungsstelle in Dresden in Kooperation mit dem Ambulanten Behindertenzentrum in Dresden durchgeführt.

PEPE-Trainerinnen

Elisabeth Reichel
Christiane Kühne
Astrid Peters


Zu viele Fachwörter?

Unser Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe:


Kleinwachau - Sächsisches Epilepsiezentrum Radeberg gemeinnützige GmbH | Wachauer Straße 30 | 01454 Radeberg

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