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Mehr Platz für gute Arbeit.

3 Männer beim Zerschneiden eines roten Bandes, im Hintergrund Lagerregale

Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm; der Geschäftsführer des Epilepsiezentrums, Martin Wallmann, sowie der Werkstattratsvorsitzende Martin Sander bei der feierlichen Einweihung

Gang mit hohen Lagerregalen beiderseits

Schwerlastregale schaffen eine Gesamtlagerfläche von ca. 1.000 Quadratmetern

Hellgraue Lagerhalle mit rotbrauenen Rahmen vor ziegelrotem Werkstattgebäude

Die hellgraue Halle passt sich mit kupferfarbenen Elementen an das Werkstattgebäude an

Schon der symbolische erste Spatenstich war etwas Besonderes. Vor dreieinhalb Monaten griffen in der heißen Juni-Sonne der Oberbürgermeister der Stadt Radeberg, Gerhard Lemm, und Martin Wallmann, Geschäftsführer des Epilepsiezentrums Kleinwachau, zum Presslufthammer anstatt zum Spaten. Im Hintergrund staunten die Beschäftigten der Kleinwachauer Werkstatt für behinderte Menschen nicht schlecht. Ein ähnliches Staunen spiegeln ihre Gesichter nun beim Betreten der neuen Lagerhalle wider. Ganze 16 Meter breit und 40 Meter lang ist die hellgraue Halle, deren Inneres ein großes Rolltor eröffnet. Schwerlastregale mit vier Ebenen schaffen hier eine Gesamtlagerfläche von knapp 1.000 Quadratmetern. Dazu kommen noch 400 Quadratmeter Bodenfläche für Produktion und Verpackung. Beides sind wichtige Kriterien, um die Zukunftsfähigkeit einer Behindertenwerkstatt zu erhalten, meint Martin Wallmann bei der feierlichen Einweihung am 9. Oktober. Er steht vor den Beschäftigten, auch einige Auftraggeber sind in der Runde der geladenen Gäste. „Wir sind in den letzten Jahren ein zuverlässiger Partner der Industrie geworden", sagt Wallmann voller Stolz. „Gerade mit der Eisenhütte aus Ortrand und mit dem Karosseriewerk Radeberg haben sich verlässliche Partnerschaften ergeben. Um den hohen Anforderungen auch zukünftig gerecht zu werden, brauchen wir diese Lagerhalle so dringend. Wichtig ist sie allen voran für unsere Beschäftigten. Sie brauchen schließlich gute Arbeitsbedingungen. Nur mit modernen Bedingungen können wir die Eingliederung behinderter Menschen in die Arbeitswelt langfristig gewährleisten", fügt er an.

445.000 EUR hat das Epilepsiezentrum Kleinwachau in die neue Halle investiert, Fördermittel gab es dafür keine. Das sind rund 40.000 EUR mehr als geplant. Medienanschlüsse mussten erweitert werden und die Durchfahrt für LKW brauchte eine deutliche Verbreiterung. Schließlich ist die Halle so konzipiert, dass LKW direkt zwischen Halle und Produktion fahren und unter Wetterschutz be- und entladen werden können. Platz für eine Wendemöglichkeit ist nun direkt hinter der Halle. Anwohner müssen sich aber nicht fürchten, der Lieferverkehr wird sich nicht wesentlich erhöhen. „Wir rechnen mit maximal zwei LKWs mehr pro Tag, die unsere Halle anfahren werden", sagt Martin Wallmann.

 

 

Meldung vom: 09.10.2017


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