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Mehr Lagerfläche

2 Männer mit Bauhelmen und Presslufthammern stemmen den Boden auf, im Hintergrund Menschenmenge vor dem Haus

Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm und der Geschäftsführer des Epilepsiezentrums, Martin Wallmann, stemmten den Asphaltboden auf

2 Männer mit Bauhelmen und Presslufthammern, einer schaut in die Kamera

Einsatz am Presslufthammer

Fotomontage: eine graue Lagerhalle mit kupferfarbenen Elementen steht vor einem Gebäude aus Backstein

Die hellgraue Halle wird sich mit kupferfarbenen Elementen an das Werkstattgebäude äußerlich anpassen

Ein Bauplan der Lagerhalle

LKWs können direkt zwischen Produktion und Lagerfläche fahren und so wetterunabhängig be- und entladen werden

Dieser erste Spatenstich ist quasi voll der Hammer. Mit zwei Presslufthämmern stemmen der Geschäftsführer des Epilepsiezentrums Kleinwachau, Martin Wallmann, und der Radeberger Oberbürgermeister, Gerhard Lemm, den Asphalt des ehemaligen Supermarkt-Parkplatzes auf. Hier in der Stolpener Straße in Radeberg entsteht bis Oktober 2017 eine neue Lagerhalle in Stahlleichtbauweise.

Die Kleinwachauer Werkstätten setzen also auf Ausbau und damit gleichzeitig auf verbesserte Arbeitsbedingungen für die behinderten Beschäftigten, die hier bereits jetzt im Zweischichtbetrieb arbeiten. „Um am umkämpften Markt überhaupt eine Chance zu haben, müssen wir dringend in diese Lagerfläche investieren. Nur so schaffen wir auch zukünftig unseren Auftrag, die Eingliederung behinderter Menschen in die Arbeitswelt zu fördern. Sie brauchen schließlich Arbeitsbedingungen, die denen des allgemeinen Arbeitsmarktes sehr nahe kommen", sagt Geschäftsführer Martin Wallmann. 405.000 EUR investiert das Epilepsiezentrum Kleinwachau in die neue Halle, Fördergelder gibt es dafür nicht.

Ganze 16 Meter breit und 40 Meter lang wird die hellgraue Halle, die mit einigen kupferfarbenen Elementen den Farbton des benachbarten Werkstattgebäudes auch äußerlich aufnehmen wird. Schwerlastregale mit vier Ebenen werden eine Gesamtlagerfläche von knapp 1.000 Quadratmetern schaffen. Dazu kommen noch 400 Quadratmeter Bodenfläche für Produktion und Verpackung. Die Halle ist so konzipiert, dass LKWs direkt zwischen Halle und Produktion fahren und unter Wetterschutz be- und entladen werden können. Platz für eine Wendemöglichkeit wird direkt hinter der Halle sein. Die Inbetriebnahme der neuen Halle ist für Anfang Oktober 2017 geplant.

Meldung vom: 22.06.2017


Kleinwachau - Sächsisches Epilepsiezentrum Radeberg gemeinnützige GmbH | Wachauer Straße 30 | 01454 Radeberg

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