Kooperationen

Erfolgreiche Kooperation zwischen dem Sächsischen Epilepsiezentrum Radeberg und dem Universitätsklinikum Dresden

Dank der Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum Dresden und dem Epilepsiezentrum Radeberg müssen Patienten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und dem Südraum Brandenburgs nicht mehr an weiter entfernte Spezialkliniken überwiesen werden.

Epilepsieerkrankungen lassen sich zum großen Teil erfolgreich mit Medikamenten behandeln. Doch bei rund einem Drittel der Epilepsien führen die Medikamente nicht zu Anfallsfreiheit.
Bei Patienten mit einer so genannten fokalen Epilepsie besteht aber die Möglichkeit, die Quelle der Anfälle in einem bestimmten Bereich des Gehirns zu lokalisieren. Sind alle Umstände günstig, können Neurochirurgen das anfallsauslösende Hirngewebe operativ entfernen. Nach einem solchen Eingriff hat der Patient die Chance auf ein anfallsfreies Leben.

Ein Aufenthalt auf der Monitoringstation im Sächsischen Epilepsiezentrum Radeberg dient dazu zu prüfen, ob eine Operation möglich ist. Zusätzliche Untersuchungen wie WADA-Test, f-MRT und SPECT werden in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Dresden durchgeführt. Im Dresdner Universitätsklinikum werden die Patienten abschließend auf den Eingriff vorbereitet und operiert. Inzwischen hat sich die Arbeit der Monitoring-Abteilung etabliert. Seit September 2004 wurden bis August 2007 über 115 Patienten im Monitoring diagnostiziert, von denen bisher 45 Patienten operiert wurden.


Kleinwachau - Sächsisches Epilepsiezentrum Radeberg gemeinnützige GmbH | Wachauer Straße 30 | 01454 Radeberg

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