Aktuelle Meldungen

Europa zu Gast in Kleinwachau

25 Männer und Frauen stehen lachend auf einer Wiese. Hinter ihnen ist das Brunnenhaus, ein altes Gebäude aus Kleinwachau zu sehen.

Die Teilnehmer*innen vor dem Brunnenhaus in Kleinwachau.

Man sieht die Rücken der Teilnehmer. Vorn ist eine Leinwand, ein Mann steht daneben und berichtet.

Alexander Nuck stellt die Arbeit in Kleinwachau vor.

Über die Schulter eines Teilnehmers blicken wir auf einen Bildschirm und sehen das Logo der EAEC.

Die EAEC ist eine europaweite Vereinigung.

Aus ganz Europa kamen sie zu ihrer Jahrestagung zu uns: 25 Vertreterinnen und Vertreter von Epilepsiezentren der European Association of Epilepsy Centres (EAEC) besuchten Kleinwachau. Die Vernetzung mit anderen Epilepsiezentren u.a. aus Frankreich, Dänemark, der Schweiz, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland eröffnet die Möglichkeit eines aktiven wissenschaftlichen Erfahrungsaustauschs und bereichernder Begegnungen.

Am 23. Mai standen im Schloss Eckberg Vorträge zu den Entwicklungen der Epilepsiezentren im Mittelpunkt. Den aktuellen Stand zu den Kleinwachauer Forschungen präsentierten Pia Zacher und Dr. med. Frank Brandhoff. Sie stellten ihre Fachgebiete Genetik bei Epilepsie und  Botulinumtoxin-Therapien für Menschen mit Behinderungen vor. Diese neuen Therapieformen wurden schließlich von unserem Chefarzt Dr. Thomas Mayer in das Gesamtangebot unserer Fachklinik eingeordnet.

Am folgenden Tag begrüßten wir die Gäste hier bei uns im Epilepsiezentrum Kleinwachau. Bei schönstem Sonnenschein genossen die Gäste den Einblick in den Campus, besuchten das älteste und das neueste Gebäude, sowie die Werkstätten und die Klinik. Bei der unterhaltsamen Führung wurden Parallelen deutlich, aber auch Anregungen für die eigene Arbeit gezogen.

Nach der Führung waren die Teilnehmer zum Austausch über Netzwerkprogramme und die Strategien zur Bewältigung des Fachkräftemangels geladen. Anne Kuhnert und Alexander Nuck vom Team unseres ESF-Förderprojektes trafo4 stellten die Kleinwachauer Strategien zum Fachkräftemangel in ihrer Keynote „Recruiting and Communication 4.0" anschaulich dar.

„Gerade im Jahr unseres 130-jährigen Bestehens freuen wir uns, Gastgeber für den Austausch untereinander zu sein und so viele hochrangige Vertreter aus ganz Europa bei uns begrüßen zu dürfen", sagt der Kleinwachauer Chefarzt Dr. Thomas Mayer. Und Geschäftsführer Martin Wallmann ergänzt: „Der Austausch mit den anderen Zentren bringt viele neue Anregungen für unsere Arbeit. Aber wir sind natürlich auch stolz, Kleinwachau vorzustellen und zu zeigen, mit wieviel Engagement unsere Mitarbeiter die Entwicklung unseres Epilepsiezentrums voran bringen." Die Teilnehmer waren sichtlich beeindruckt und genossen den Aufenthalt hier.

Meldung vom: 27.05.2019



Kleinwachau - Sächsisches Epilepsiezentrum Radeberg gemeinnützige GmbH | Wachauer Straße 30 | 01454 Radeberg

Logo