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Woche der Ausbildung

Zwei Jugendliche spielen Federball mit einem Luftballon.

Beim Sportunterricht

Zwei Jugendliche und zwei Erwachsene sitzen am Tisch und unterhalten sich.

Fragerunde

Zwei Jugendliche stehen an einem Tisch und schauen einer Pädagogin und einem Jungen über die Schulter, die gerade auf einem Pad Notizen machen.

Beim Schulschluss

Was machen eigentlich Heilerziehungspfleger? Wie sieht ihr Alltag aus? Und wäre das etwas für mich?

Mit diesen Fragen kamen am 8. April die beiden Achtklässler Amely und Jeremy im Rahmen der Radeberger Woche der Ausbildung in die Kleinwachauer Förderschule. Sie möchten später im sozialen Bereich arbeiten und nutzten die Chance, in den Beruf des Heilerziehungspflegers hinein zu schnuppern. Sie wurden gleich mit ins Boot geholt und begleiteten den Sport-Unterricht der Mittelstufe 1. Die Kinder der Klasse zeigten keine Berührungsängste und sofort hatten Amely und Jeremy je einen Partner für die Ballübungen. 

Dorina Holz und Jens Meißner, die beide als pädagogische Mitarbeiter in der Förderschule arbeiten, beantworteten anschließend die Fragen, die Amely und Jeremy mitgebracht hatten. „Der Beruf des Heilerziehungspflegers ist unglaublich vielseitig. Man kann im Wohnbereich arbeiten, in Förderschulen, in der Seniorenbetreuung, in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, in Kindertagesstätten oder auch in Kliniken", schwärmt Dorina Holz. Und Jens Meißner ergänzt: „Bei uns ist jeder Tag anders, stupide Routine kennen wir nicht."

Dies erlebten die beiden Achtklässler auch, als sie den Schultages-Ausklang der Mittelstufe mit begleiteten. Auf jedes Kind wird individuell eingegangen - während die einen ermuntert werden müssen, ihre Aufgaben zu erledigen, begleiten die Heilerziehungspfleger andere Kinder beim Umziehen und anschließend zur Verabschiedung.

„Mir hat der Einblick in die Arbeit sehr gefallen. Ich könnte mir vorstellen, später in diesem Beruf zu arbeiten" fasst Amely am Ende zusammen. Bis sie tatsächlich in der Förderschule anfangen könnte, dürfte noch einige Zeit ins Land gehen. Die dreijährige Ausbildung zum Heilerziehungspfleger setzt eine abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen/pflegerischen Bereich voraus. Ein kurzes „Reinschnuppern" wie an diesem Tag hilft Jugendlichen aber schon, herauszufinden, ob sie sich die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen vorstellen können. Und wir in Kleinwachau freuen uns, wenn wir junge Menschen dafür begeistern können.

Wer sich für eine Ausbildung bei uns interessiert, findet hier noch weitere Informationen dazu:

Meldung vom: 10.04.2019



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