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Manager aus Vietnam zu Besuch in Kleinwachau

Zwei Frauen und 3 Männer aus Vietnam stehen in der Holzwerkstatt und hören interessiert zu.

Die Arbeit in der Holz-Werkstatt fand großes Interesse bei den Besuchern aus Vietnam.

Eine Mitarbeiterin sitzt am Tisch und nimmt zu 3 Männern aus Vietnam Kontakt auf.

Die Mitarbeiter in den Werkstätten gingen offen auf die Besucher zu.

Weit gereiste Gäste empfing das Epilepsiezentrum Kleinwachau am Mittwoch, den 05.09.2018.

Die 12 Managerinnen und Manager aus Vietnam durchlaufen in Dresden gerade ein Fortbildungsprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums.  Dessen Ziel ist es, Geschäftskontakte zwischen deutschen und vietnamesischen Firmen herzustellen und mögliche Kooperationen sowie Erfahrungsaustausch zu generieren.

Neben wirtschaftlichen Aspekten geht es bei der Fortbildung also auch um die Verantwortung der Arbeitgeber für die Beschäftigten selbst. Soziale Verantwortung von Unternehmen also.

Und so bekam die Gruppe aus Vietnam im Epilepsiezentrum Kleinwachau Einblicke in die Arbeit für und mit Menschen mit Behinderungen. Sie besuchten die Werkstätten für behinderte Menschen und lernten das Konzept der Inklusionsfirma "paso doble" kennen. Denn gerade das Zusammenspiel der Inklusionsfirma mit den Werkstätten ist eine Besonderheit des Epilepsiezentrums.

"Unser Ziel ist es, Menschen zu fördern und zu fordern, damit sie die Bestätigung bekommen, gebraucht zu werden", sagt Hubertus Schreiber, der Leiter der Werkstätten in Kleinwachau. "Bei uns steht nicht die Behinderung im Vordergrund, sondern der Mensch." Und diese Botschaft kam bei den Managern aus Übersee auch wirklich an. Besser als jede Hochschul-Vorlesung zum Thema soziale Verantwortung.

Meldung vom: 05.09.2018



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