21.06.2025 // Allgemein
Ein heißes Fest
Natürlich stand auch das Sommerfest des Epilepsiezentrums Kleinwachau im Radeberger Ortsteil Liegau-Augustusbad in diesem Jahr ganz im Zeichen der allgemeinen Hitzewelle.
Zusätzliche Sonnenschirme und kühlende Sprühduschen wurden aufgebaut, damit Gäste, Bewohner:innen, Besucher:innen und Mitarbeitende den Tag möglichst angenehm genießen konnten. Trotz der hohen Temperaturen verwandelte sich das Gelände rund um das Brunnenhaus in eine lebendige Festwiese, voller Begegnungen, Musik, Kulinarik und Gemeinschaft.
Der Tag begann traditionsgemäß mit einem feierlichen Gottesdienst. Pfarrer Edward Drath stellte dabei die Jahreslosung der Evangelischen Kirche „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu“ sowie unsere Kleinwachauer Übersetzung „Vertrauen wagen“ in den Mittelpunkt.
Die Worte erinnerten daran, dass Veränderung immer auch mit Hoffnung verbunden ist und dass Vertrauen ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Miteinanders bleibt.
Dank an die Bundeswehr
Anschließend begrüßte Geschäftsführerin Sandra Stöhr die Gäste. Sie zeigte sich erfreut über die große Resonanz und erinnerte daran, dass unser Sommerfest traditionell auch als Dorffest gemeinsam Liegau-Augustusbad gefeiert wird. Mit herzlichen Worten eröffnete sie das Fest und gab den Startschuss für einen abwechslungsreichen Tag voller Angebote, Gespräche und gemeinsamer Erlebnisse.
Besonders beeindruckend war, dass 16 Soldat:innen der Offizierschule des Heeres nach Kleinwachau gekommen waren, um freiwillig und ehrenamtlich unsere Mitarbeitenden bei der Betreuung der Bewohner:innen zu unterstützen.
Auf dem gesamten Gelände gab es viel zu entdecken. Zwischen Ständen, Bühnenprogramm und Mitmachangeboten entstand eine besondere Atmosphäre: Es duftete nach frisch Gebackenem und Gegrilltem, Musik erfüllte das Gelände und überall kamen Menschen miteinander ins Gespräch. Zahlreiche Verkaufsstände, Informationsangebote und kreative Aktionen luden zum Verweilen ein.
Begegnungen und Gespräche
Für Kinder gab es zahlreiche Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden: Kutschfahrten, eine Fotobox, Kinderschminken und verschiedene Bastelaktionen sorgten für leuchtende Augen.
Viele nutzten auch die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Angebote des Epilepsiezentrums Kleinwachau zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Darunter auch Radeberger Stadträte und Bautzener Kreisräte.
Besucher:innen konnten die Ausstellung über die Kleinwachauer Glocke in der Kirche besuchen, bei „Mobilität für alle“ Tandems und Rollstuhlbikes kennenlernen oder in einer Entspannungs-Oase zur Ruhe kommen. Auch die Werkstatt-Führungen boten spannende Einblicke in die tägliche Arbeit und zeigten, mit wie viel Kreativität und Engagement hier gearbeitet wird.
Musikalisch wurde den Besucher:innen ebenso einiges geboten. Auf der Bühne sorgten verschiedene Beiträge für Unterhaltung und gute Stimmung. Es wurde gemeinsam gesungen, getanzt und in die Nacht gerockt.