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Fachkompetenz auf dem Gebiet der Epilepsie

Das Team der Fachklinik beteiligt sich an der Entwicklung neuer Antiepileptika, führt hausinterne wissenschaftliche Untersuchungen durch und kooperiert mit dem Dresdner Universitätsklinikum, falls anfallsauslösendes Hirngewebe operativ entfernt werden kann.

Forschung Am Epilepsiezentrum Kleinwachau

Entwicklung neuer Antiepileptika

Unsere Fachklinik nimmt regelmäßig an Studien zur Entwicklung neuer Antiepileptika teil. Diese neuen Medikamente erhalten erst ihre Zulassung, wenn sie ausführlich an Patienten auf Wirksamkeit und Verträglichkeit getestet wurden. Der Nutzen für den Patienten besteht darin, die Entwicklung voranzutreiben, so dass ihm im günstigsten Fall ein neues Medikament zu Anfallsfreiheit verhelfen kann.

Wir betreuen aber nicht nur Zulassungsstudien, sondern führen auch Anwendungsstudien zugelassener Antiepileptika durch. Ziel ist es, die kognitiven Effekte sowie die Lebensqualität epilepsiekranker Menschen zu erfassen.
Außerdem gibt es hausinterne wissenschaftliche Untersuchungen zu verschiedenen Aspekten der Epilepsie, die u.a. in Kooperation mit der Universitätsklinik Dresden durchgeführt werden.

Alle aktuellen Studien werden vom Studienarzt und einem Studienkoordinator betreut und verwaltet. Die Studienkoordinator ist zentraler Ansprechpartner und Drehscheibe zwischen Patient, Arzt und Kooperationspartnern.

Ansprechpartnerin

Kristin Hentzschel

Medizinische Dokumentationsassistentin (study nurse)
Studienkoordination

Zusammenarbeit

Erfolgreiche Kooperation mit dem Universitätsklinikum Dresden

Dank der Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum Dresden und dem Epilepsiezentrum Kleinwachau müssen Patienten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und dem Südraum Brandenburgs nicht mehr an weiter entfernte Spezialkliniken überwiesen werden.

Epilepsieerkrankungen lassen sich zum großen Teil erfolgreich mit Medikamenten behandeln. Doch bei rund einem Drittel der Epilepsien führen die Medikamente nicht zu Anfallsfreiheit. Bei Patienten mit einer so genannten fokalen Epilepsie besteht aber die Möglichkeit, die Quelle der Anfälle in einem bestimmten Bereich des Gehirns zu lokalisieren. Sind alle Umstände günstig, können Neurochirurgen das anfallsauslösende Hirngewebe operativ entfernen. Nach einem solchen Eingriff hat der Patient die Chance auf ein anfallsfreies Leben.

Ein Aufenthalt auf der Monitoringstation im Epilepsiezentrum Kleinwachau dient der Überprüfung, ob eine Operation möglich ist. Zusätzliche Untersuchungen wie WADA-Test, f-MRT und SPECT werden in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Dresden durchgeführt. In der Dresdner Klinik werden die Patienten abschließend auf den Eingriff vorbereitet und operiert. Inzwischen hat sich die Arbeit der Monitoring-Abteilung etabliert. Seit September 2004 wurden bis August 2007 über 115 Patienten im Monitoring diagnostiziert, von denen bisher 45 Patienten operiert wurden.

Veröffentlichungen der Fachklinikmitarbeiter

Publikationen der Abteilungsmitarbeiter (seit 2012)

Böhme, U. (2013). „Wo wohnst du..." Innovative Wohnprojekte und rechtliche Voraussetzungen. In: Tagungsband Sozialarbeit bei Epilepsie 12, 48-56.

Brückner, K. E. & Lutz, M. T. (2012). Schwerpunktheft Neuropsychologie. Zeitschrift für Epileptologie. 25 (4), 241-242.

Brückner, S. (2013). Erwerbstätigkeit und berufliche Rehabilitation in Sachsen. In: Sozialarbeit bei Epilepsie 12, 125-142.

Brückner, S., Fritzsche, K., Lippold, M., Nietzsch, V., Mayer, T. & Lutz, M. T. (2013). Effekte der klinischen Sozialberatung von Epilepsiepatienten zum Thema Schwerbehindertenrecht. Poster P63, präsentiert auf der 8. Dreiländertagung in Interlaken, 08. bis 11. Mai 2013.

Brückner, S. Lutz, M. T., Böhme, U & Mayer, T. (2015). Epilepsie und anerkannter Grad der Behinderung: Selbstverständlichkeit oder Zufall? Poster P90, präsentiert auf der 9. Dreiländertagung in Dresden, 22. bis 24. April 2015.

Coban, I., Lippold, M. Thorbecke, R. (Hrsg.) (2013). Sozialarbeit bei Epilepsie 12, Bethel-Verlag: Bielefeld.

Domula, M. R, Finzel, M., Wilde, B., Lutz, M. T. & Mayer, T. (2014). Diagnostic and treatment requirement for patientes with epileptic and non-epileptic seizures. 3rd International Congress on Epilepsy, Brain and Mind (Brno, Czech Republic, April 3-5, 2014). 

Finzel, M. Brückner, S., Lutz, M. & Mayer, T. (2012). Correlation of psychiatric and social outcome after temporal lobe epilepsy surgery. Poster präsentiert auf: 2nd International Congress on Epilepsy, Brain and Mind in Prag, March 28-31, 2012.

Finzel, M., Wilde, B., Domula, M. R. Lutz, M. T. & Mayer, T. (2014). Requirement and results of in-patient care for patientes with psychiatric morbidity. 3rd International Congress on Epilepsy, Brain and Mind (Brno, Czech Republic, April 3-5, 2014).

George, C. (2015). Besonderheiten von Menschen mit Epilepsie in der Ergotherapie. In: Neue Reihe Ergotherapie. Fachbereich Neurologie, Special Edition Neurologie. Herausgeber: Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V. Reihe 10, Band 18, 51-69.

Holert, N. & Kieliba, U. (2013). Psychogene Anfälle bei Kindern und Jugendlichen. In: Tagungsband Sozialarbeit bei Epilepsie 12, 210-215.

Kempf, H., Saar, J., Wilde, B. & Zechert, C. (2013). Soziales Kompetenztraining für Menschen mit Epilepsie. In: Tagungsband Sozialarbeit bei Epilepsie 12, 76-87.

Kundmüller, S. & Schaffer-Röhricht, H. (2013). Körper- und Gestaltungstherapie. In: Tagungsband Sozialarbeit bei Epilepsie 12, 70-75.

Lutz, M. (2013). Kognitive Beeinträchtigungen bei neuen Antiepileptika. In: Tagungsband Sozialarbeit bei Epilepsie 12, 143-146.

Lutz, M. T. & Kieliba, U. (2012). Aufmerksamkeitsstörungen bei Epilepsie. Zeitschrift für Epileptologie, 25 (4), 247-251.

Lutz M. T. & Mayer T. (2013). Clinical validation of an online tool to determine appropriateness for an epilepsy surgery evaluation. Poster P592, präsentiert auf: 30th International Epilepsy Congress, Montreal, Canada, 23 - 27 June 2013. Epilepsia, 54 (Supplement s3), 186.

Lutz, M. T. & Mayer, T. (2014). Stability and variability of cognitive performance in patients with epilepsy. Poster 3.077, präsentiert auf: 68th Annual Meeting der American Epilepsy Society, Seattle, Washington, 7 - 9 December 2014. 

May, T., Mayer, T., Holert, N., Brandt, C. et al. (2012). Concentrations of Stiripentol in Children and Adults With Epilepsy: The Influence of Dose, Age, and Comedication. Therapeutic Drug Monitoring. 34(4):390-397.

Mayer, T. (2013). Zur Geschichte des Sächsischen Epilepsiezentrums Radeberg gGmbH. In: Sozialarbeit bei Epilepsie 12, 12-16.

Mayer, T. (2012). Bleiben die Patienten auf der Strecke? Editorial. DNP - Der Neurologe & Psychiater, 13 (7-8), 3-4.

Mayer, T., Lutz, M. & Hopp, P. Neue Studien zu Epilepsie. (2015). DNP - Der Neurologe & Psychiater, 16 (10), 20-24.

Mayer, T., Finzel, M. & Lutz, M. Neue Studien zu Epilepsie. (2014). DNP - Der Neurologe & Psychiater, 15 (7-8), 26-29.

Mayer, T., Hopp, P. & Lutz, M. Neue Studien zur Epilepsie. (2012). DNP - Der Neurologe & Psychiater, 13 (7-8), 24-29.

Mayer, T., Hopp, P. & Lutz, M. Neue Studien zur Epilepsie. (2013). DNP - Der Neurologe & Psychiater, 14 (4), 24-28.

Mueller, A., Kovacevic-Preradovic, T., Kluger, G. et al. (2012). Retrospective evaluation of antiepileptic drugs in patients with CDKL5 mutations. Poster 3.226 präsentiert auf: American Epilepsy Society (AES) 66th Annual Meeting. November 30 - December 4, 2012; San Diego, California.

Reichel, E. & Lippold, M. (2013). Epilepsieberatungsstelle und Netzwerk Epilepsie und Arbeit in Sachsen. In: Sozialarbeit bei Epilepsie 12, 176-186.

Runde, G. (2013). „Den Stein ins Rollen bringen" Umgang mit schwierigen Beratungssituationen. In: Tagungsband Sozialarbeit bei Epilepsie 12, 88-90.

Schlotter, S. (2014). Epilepsie und Autismus. Probleme der Differentialdiagnose. EpiKurir, 1, 8-9.

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