12.10.2026 // Förderschule
15. Herbstlauf in Kleinwachau
Rund 170 Schüler:innen sowie ihre Begleiterinnen und Begleiter kamen zum 15. Herbstlauf auf dem Campus des Epilepsiezentrums Kleinwachau in Radeberg bei Dresden zusammen. Bei der inklusiven Laufveranstaltung standen Bewegung, Gemeinschaft und ein guter Zweck im Mittelpunkt. Die erlaufenen Spenden kommen der Förderschule zugute.
„Sport frei!“ hieß es auch in diesem Jahr wieder beim Herbstlauf in Kleinwachau. Bereits zum 15. Mal verwandelte sich der Campus des Epilepsiezentrums in eine Laufstrecke, auf der junge Sportlerinnen und Sportler gemeinsam ihre Runden drehten. Mit dabei waren Kinder und Jugendliche der Grundschulen Liegau-Augustusbad und Wachau sowie der Förderschule für geistige Entwirklung.
Dabei ging es nicht allein um sportliche Leistungen. Der Herbstlauf ist ein Spendenlauf, bei dem jede Runde zählt. Die Strecke war 700 Meter lang.
Für einen neuen Sportplatz
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld jeweils einen Spender gesucht, der für jede gelaufene Runde einen vereinbarten Betrag zur Verfügung stellte. So konnten die jungen Läuferinnen und Läufer mit ihrem Einsatz ganz konkret etwas bewegen.
Die gesammelten Spenden sollen in diesem Jahr für die Reparatur des mehr als 20 Jahre alten Sportplatzes der Förderschule sowie für die Anschaffung neuer Bälle und weiterer Sportmaterialien verwendet werden. Damit kommt das Engagement der Kinder und Jugendlichen unmittelbar dem Schulsport zugute.
Ob viele Runden oder wenige, ob schnell unterwegs oder in gemütlichem Tempo: Beim Herbstlauf war jede Teilnahme ein Beitrag zum gemeinsamen Ziel.
Urkunde & Apfelschorle
Damit die Veranstaltung reibungslos ablaufen konnte, waren zahlreiche Helferinnen und Helfer im Einsatz. Pädagogen und Praktikanten unterstützten den Herbstlauf ebenso wie Kolleginnen und Kollegen des Impfstoffwerks von GlaxoSmithKline. Auch Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums aus Radeberg waren wie in den vergangenen Jahren wieder als Helfer am Streckenrand dabei.
Vor dem Start brachte Förderschullehrer Sven Döring die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem gemeinsamen Aufwärmprogramm in Bewegung. Anschließend begaben sich die jungen Sportlerinnen und Sportler auf die Strecke rund um den Campus. Sein Kollege Ralph Morgenstern führte als Moderator durch die Veranstaltung.
Nach dem Lauf wartete auf alle Läuferinnen und Läufer eine Erfrischung: Bei Apfelschorle konnten sie sich stärken. Außerdem erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde als Anerkennung für den sportlichen Einsatz.
Der Herbstlauf ist ein Beispiel dafür, wie Sport Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zusammenbringen kann. Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen laufen gemeinsam, unterstützen sich und engagieren sich für ein gemeinsames Anliegen. Dabei geht es nicht nur um Ausdauer und zurückgelegte Runden, sondern auch um Begegnung, Teilhabe und das Gefühl, gemeinsam etwas erreichen zu können.