Navigation überspringen
  1. Startseite
  2. |
  3. Neuigkeiten
  4. |
  5. Ein Novum im Landkreis Bautzen: Neues Wohn- und Pflegeheim in Kleinwachau eröffnet

08.10.2021 // Wohnangebote

Neues Wohn- und Pflegeheim in Radeberg eröffnet – ein Novum im Landkreis Bautzen

Nach über drei Jahren Bauzeit war es am 8. Oktober 2021 endlich soweit. Im Beisein der Bewohner*innen und Klient*innen sowie des Superintendenten Albrecht Nollau und dem stellvertretenden Landrat des Landkreises Bautzen Udo Witschas sowie dem Radeberger Oberbürgermeister Gerhard Lemm, wurde feierlich das Tannenhaus mitten im Grünen des Kleinwachauer Campus eingeweiht.

Jeder Ort, jedes Haus in Kleinwachau ist besonders. Das Besondere am Tannenhaus ist die Aufteilung des Gebäudes in ein Wohnheim und in ein Pflegeheim mit zusammen 40 Appartements. So können sich zum Beispiel die Kleinwachauer Bewohner*innen auch im Alter weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung zuhause fühlen. Darüber hinaus eignen sich die 20 einzelnen Zimmer des Wohnheims, mit integriertem Bad, für Menschen mit Epilepsie und schweren Behinderungen.

Eine sehr gute medizinische Betreuung ist durch die Nähe der Fachklinik im Epilepsiezentrum Kleinwachu gewährleistet.

Verhinderungsbetreuung: eine Möglichkeit der Kurzzeitbetreuung in Kleinwachau

Durch den Neubau wurden auch Möglichkeiten zur so genannten Verhinderungsbetreuung in eigenen Räumlichkeiten geschaffen.

So können Menschen mit Behinderung, beispielweise bei längerer Abwesenheit der pflegenden Angehörigen (Urlaubszeit, Kuraufenthalte oder anderes), für diesen Zeitraum in Kleinwachau betreut werden. 

Fakten zum Tannenhaus

  • Architekt: PlanKonzept GmbH

  • Bauzeit: drei Jahre, der erste Spatenstich erfolgte im Oktober 2018, die Einweihung im Oktober 2021

  • Geschosse: 3 (Souterrain, EG, OG)

  • Abmessungen: Länge: 58 m, Breite: 26 m, Gesamthöhe: 11 m

  • nutzbare Gesamtfläche mit Zimmeranzahl: 2.324 qm mit 40 Einzelzimmern

  • Barrierefreiheit: das Haus ist hochgradig barrierefrei

Die Baukosten belaufen sich auf ca. 6 Million Euro. Der Freistaat Sachsen hat das Vorhaben mit ca. 3 Millionen Euro gefördert. Über 70 Umzüge wurden durch das Inklusionsunternehmen paso doble organisiert. Keine leichte Sache für die Bewohner*innen, da sie somit auch in ein neues Umfeld mit neuen Nachbarn gekommen sind. Um das Tannenhaus gut zu strukturieren und zu organisieren, musste außerdem ein neues Team zusammengestellt werden. 

Wir danken allen Mitarbeiter*innen für den unermüdlichen täglichen Einsatz für die Klient*innen und Bewohner*innen sowie bei den Vorbereitungen und Umzügen in das Tannenhaus.

Weiterführende Artikel:

Folgen Sie uns auf: