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Tag der Epilepsie 2022 in Dresden

Am Mittwoch, den 5. Oktober 2022, ist der „Tag der Epilepsie”. Die öffentliche Zentralveranstaltung findet in diesem Jahr in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden statt. Sie steht unter dem Motto „Epilepsie – Gut beraten?” Schirmherr ist Ministerpräsident des Freistaates, Michael Kretschmer.

Der Ort

Wieder in Sachsen

Erst zum dritten Mal gastiert die Zentralveranstaltung zum „Tag der Epilepsie” in Ostdeutschland, zum zweiten Mal präsentiert sich der Aktionstag in Sachsen. Das Symposium - organisiert von der „Deutschen Epilepsievereinigung” und dem Epilepsiezentrum Kleinwachau - wird als öffentliche Präsenzveranstaltung im „Haus an der Kreuzkirche” in Dresden angeboten. Alle Interessierten sind herzlch willkommen und eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos und es ist keine Anmeldung erforderlich.

Der Kongress mit Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen beginnt um 10 Uhr, die Schirmherrschaft hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer übernommen.

Das Programm

Tag der Epilepsie: Die Experten

Die  Zentralveranstaltung des „Tag der Epilepsie” am 5. Oktober 2022 im Haus der Kreuzkirche in Dresden beginnt mit den Begrüßungen durch Sybille Burmeister von der Deutschen Epilepsievereinigung e.V., durch Kleinwachaus Chefarzt Dr. Thomas Mayer, Chefarzt der neurologischen Fachklinik des Epilepsiezentrum Kleinwachau, und durch Prof. Dr. Ulrich Stephani  von der Stiftung Michael.

Dann geht es wie folgt weiter:

  • 10:15 Uhr: Vortrag „Beratung bei Kinderwunsch und Schwangerschaft“ (Dr. Miriam Wienecke, Epilepsiezentrum Kleinwachau)
  • 10:40 Uhr: Vortrag „Epilepsie-Beratung Hand-in-Hand“ (Maria Glaubitz und Anja Panitz, Epilepsiezentrum Kleinwachau und Stefan Conrad, Deutsche Epilepsievereinigung e.V.)
  • 11:10 Uhr: Podiumsgespräch Aufbau und Erhalt von Selbsthilfegruppen
  • 12:00 Uhr: Mittagspause
  • 12:40 Uhr: Grußwort Dr. Claudia Eberhard (Sozialministerium Sachsen)
  • 12:50 Uhr: Vortrag „Signalgeräte zur Anfallserkennung und SUDEP-Prävention (Dr. F. Brandhoff und Christina Richter, Epilepsiezentrum Kleinwachau)
  • 13:20 Uhr: „Neue Behandlungsmethoden“ (Dr. Thomas Mayer, Epilepsiezentrum Kleinwachau)
  • 13:45 Uhr: Podiumsgespräch mit Betroffenen
  • 14:15 Uhr: Schlussworte
  • 14:20 Uhr: Gelegenheit zum Besuch der Infostände
  • 15:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

HIER können Sie sich das Programm als Flyer downloaden.

Der Aktionstag

Seit 1996

Der „Tag der Epilepsie” ist ein Aktionstag der Epilepsie-Selbsthilfe, der auf Initiative der Deutschen Epilepsievereinigung e.V. (DE) gemeinsam mit der Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) seit 1996 in jedem Jahr am 5. Oktober begangen wird. Ihm haben sich die österreichischen und schweizerischen Selbsthilfegruppen und -verbände angeschlossen.

Neben den DE-Landesverbänden beteiligen sich regionale Selbsthilfegruppen und Einrichtungen aus dem Versorgungssystem für Menschen mit Epilepsie (wie Epilepsie-Zentren, Schwerpunktpraxen, Beratungsstellen usw.) mit vielfältigen Veranstaltungen, Diskussionsforen und Informationsständen.

Die Krankheit

Was ist Epilepsie?

Epilepsie ist eine weit verbreitete Erkrankung: In Deutschland wurden bei etwa 800 000 Personen eine Epilepsie diagnostiziert. In den ersten Lebensjahren und im hören Lebensalter (ab 60 Jahren) ist das Risiko, an einer Epilepsie zu erkranken, besonders hoch.

Im gesamten Bundesgebiet werden Menschen mit Epilepsie in mehr als 50 Epilepsie-Zentren, rund 60 epileptologischen Schwerpunktpraxen und knapp 150 Epilepsie-Ambulanzen medizinisch behandelt und zum Teil auch sozialmedizinisch beraten. Mehr Informationen finden Sie HIER.

Der Bundesverband

Die Deutsche Epilepsievereinigung

Die Deutsche Epilepsievereinigung (DE) ist der Bundesverband der Epilepsie-Selbsthilfe in Deutschland. Sie wurde 1988 von Menschen mit Epilepsie gegründet und hat ihren Hauptsitz in Berlin.

Ihre Ziele sind: Die Vertretung der Interessen der 800 000 Menschen mit Epilepsie in Deutschland gegenüber Entscheidungsträgern, der Abbau von Vorurteilen in der Öffentlichkeit, die Förderung des Austausches von Menschen mit Epilepsie und ihrer Angehörigen, die Bereitstellung fundierter und verständlicher Informationen für Menschen mit Epilepsie.

Das ist Kleinwachau

Deutschlandweit bekanntes Epilepsiezentrum

Das Epilepsiezentrum Kleinwachau ist Mitteldeutschlands größtes Epilepsiezentrum, sie ist eine gemeinnützige diakonische Einrichtung. In Radeberg, 15 Kilometer nördlich von Dresden, werden Menschen mit Epilepsie behandelt und betreut – ambulant und stationär.

Das Epilepsiezentrum Kleinwachau besteht aus vier Bereichen/Angeboten:

  • Die Fachklinik für Neurologie (mit MVZ, Beratungsstelle und MZEB) – geleitet von Dr. Thomas Mayer, einem der besten Neurologen Deutschlands.
  • Die Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und einer angegliederten christlichen Kita.
  • Die Werkstätten, die Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen; dazu gehört auch das Inklusionsunternehmen „paso doble“.
  • Das vielfältige Wohnangebot auf und außerhalb des Campus, das den Klient*innen die Möglichkeit bietet, den Lebensmittelpunkt entsprechend der eigenen Bedürfnisse individuell zu gestalten.

 

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